Der Wolf im Hund

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    • Der Wolf im Hund

      Der Hund ist treuer Begleiter des Menschen und auch sein ältestes Haustier. Seit der Entwicklung des Wolfes zum Hund sind tausende von Jahren vergangen.
      Heutzutage ist es schwierig, von dem einen Hund als typischem Hund zu sprechen. In der Zeit haben sich so viele verschiedene Rassen, sehr große und ganz kleine, sowie unterschiedliche Verwendungszwecke, zur Jagd oder um Wache zu halten, entwickelt, so dass es schwer fällt, die Verbindung dieser Hunde zum Wolf auf Anhieb nachzuvollziehen.
      Die Abstammung des Hundes vom Wolf jedoch ist bewiesen. Um das Verhalten des Hundes, seine Wesenszüge und seine Bedürfnisse vollständig zu begreifen, ist es hilfreich, einen Blick auf die Ursprünge des Hundes, also auf den Wolf, zu werfen. In seinem Verhalten finden sich die Wurzeln der Verhaltensweisen von Hunden.
      Doch wurde der Hund domestiziert und hat Züge entwickelt, die ihn vom Wolf unterscheiden. Des Weiteren sind verschiedene Rassen entstanden, die zum Teil völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben. Ein Wolf ist von Natur aus wild, Hunde haben die natürliche, instinktive Angst vor dem Menschen verloren. Ein Wolf würde niemals bellen, während Hunde dies natürlicherweise tun. Hunde haben zwar dieselben Grundbedürfnisse wie auch Wölfe, doch leben sie heute komplett anders, als das früher der Fall war. Sie ziehen nicht mehr als Rudel durch ihr Revier und erlegen in der Regel auch keine Hirsche.
      Heutige Fütterungskonzepte müssen an die natürlichen,ursprünglichen und artgerechten Nahrungsgewohnheiten des Hundes angepasst werden. So können Sie und Ihr vierbeiniger Freund ein längeres, glücklicheres Leben miteinander führen.

      Haben Sie es gewusst?


      ƒƒVon dem einen Wolf als typischen Wolf zu sprechen ist schwer, denn der Wolf kommt in Europa, den nördlichen Teilen Afrikas, Nordamerika und Asien vor. Er hat sich dort an die vorherrschenden Lebensbedingungen angepasst. Ob weite, bewaldete Flächen oder im Gebirge, Wölfe
      sind lernfähig und in der Lage, sich an veränderte Lebensumstände anzupassen. ƒƒ

      Mehr als 100 Jahre war der Wolf in Deutschland ausgestorben, nun ist er zurück. Die ersten Tiere kamen aus Polen nach Ostsachsen, ließen sich dort nieder und vermehrten sich. ƒƒ

      Nun breitet sich der Wolf langsam von Sachsen Richtung Nordwest aus. Früher hat der Wolf fast die gesamte Nordhalbkugel besiedelt und es ist möglich, dass ganz Deutschland rückbesiedelt wird.

      ƒƒDie Durchschnittsgröße des Wolfsreviers liegt zwischen 200-300 km², menschliche Siedlungen, Straßen usw. werden einfach in das Revier integriert. In Ländern, wo die Wölfe schon lange leben, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Wege von Mensch und Wolf sich regelmäßig reuzen,
      obwohl der Wolf dabei, meist versteckt im Hintergrund bleibend, beobachtet, was der Mensch tut.

      ƒƒWährend einige sich über die Rückbesiedelung des Wolfes sehr freuen, befürchten andere (z.B. landwirtschaftliche Betriebe) große Probleme.

      ƒƒDer Wolf ist natürlicherweise ein sehr neugieriges Tier, hält jedoch Abstand zum Menschen und stellt somit in der Regel für den Menschen keine direkte Gefahr dar. Angefüttert werden darf er nicht – das kann gefährlich enden.

      ƒƒFür Schaf- und Ziegenherden sowie Kälber oder Fohlen kann der Wolf, wenn nicht genügend Schutzmaßnahmen ergriffen werden, eine große Gefahr bedeuten. Auch Hunde können gefährdet sein, denn der Wolf sieht sie als Konkurrent und Beute gleichermaßen.

      ƒƒHerdenschutzhunde mit der richtigen Ausbildung werden in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen, wenn es um die Abwehr von Wölfen geht.

      ƒƒDer Wolf erkennt, wesentlich früher als der Mensch es kann, wenn ein Tier schwach oder krank ist. Seine Beute ist immer die, die für ihn am leichtesten zu erreichen ist. So trägt er auf natürliche Weise dazu bei, dass Krankheiten sich weniger schnell ausbreiten können.