Kalziumquelle beim Barfen

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    • Kalziumquelle beim Barfen

      Hi allerseits,


      ich barfe meine Hunde und verwende dazu das FitBarf Mineral und bin eigentlich sehr zufrieden damit. :)

      Jetzt habe ich aber schon öfter gelesen dass Algenkalk und Eierschalenpulver (die ja beide im FitBarf Mineral enthalten sind) nicht gut sein sollen und man doch besser Knochenmehl oder Kalziumcitrat füttern soll. ?(

      Warum werden denn dann im Micromineral Algenkalk und Einerschalenpulver verwendet?


      Viele Grüße von

      Lizzy und den 4-Beinigen :)
    • Hi Lizzy,



      ja, diese Aussagen sind mir auch bekannt.


      Ich barfe auch und füttere seit Jahren das cdVet Micromineral an meine Hunde (das Micromineral und nicht das Mineral aus dem einfachen Grund, dass ich es auch den Pferden füttere und die nicht so Fan von Eierschalen sind ;) ).


      Alle Mineralergänzungsfuttermittel von cdVet bestehen aus einer Kombination von Zutaten, die reich an natürlichen Mikronährstoffen sind und eine breitflächige Abdeckung des Mikronährstoffbedarfs ermöglichen ohne den Stoffwechsel und damit den gesamten Organismus zu belasten.


      Denn im Gegensatz zu industriell hergestellten Varianten (wie Calciumcitrat) und anorganische Verbindungen (wie es Knochenmehl durch die Denaturierung beim Erhitzen leider wird)kann der Körper die aus der Natur stammenden Mikronährstoffe, sowohl bei Bedarf optimal aufnehmen wie auch bei einer Überversorgungwieder ausscheiden, ohne dass dies Entgiftungsorgane und Zellstoffwechsel belastet.

      Für die Aufnahme anorganischer Verbindungen müssen diese vom Organismus umgebaut werden bevor sie den Zellen zur Verfügung stehen. Da diesvornehmlich auch in der Leber geschieht, belastet es dieses oftmals schon sehr beanspruchte Entgiftungs- und Stoffwechselorgan zum Einen und zum anderen ist die Bildung von verwertbaren Mineralstoffverbindungen von der Leberleistung abhängig. Sprich ist diese sowieso schon am Limit bzw. überlastet, so ist dieses oft nur eingeschränkt möglich.


      Daher stehen hier dann nicht die benötigten Stoffe trotz ausreichendem Gehalt im Futter zur Verfügung.Während es aber unter Umständen eine Akkumulation (Anreicherung) von anorganischen, so nicht von den Zellen verwertbaren, Stoffen im Körper gibt, da sie auch zur Ausscheidung von der Leber verarbeitet werden müssen.


      Verwendet man nun calciumreiche Naturrohstoffe wie Algenkalk und Eierschalenpulver ermöglicht man eine direkte Aufnahme des benötigten Calciums sowie die direkte Ausscheidung von eventuell überschüssigem Calcium, ohne dass dies den Stoffwechsel belastet.


      Dies wirkt sich positiv auf die Gesamtgesundheit, Leistung und Vitalität aus, da nicht unnötige Energie und Ressourcen der Stoffwechselleistungfür densowohl für Aufnahme wie auch für Ausscheidung notwendigen Umbaugesteckt werden, da die benötigten Mikronährstoffe in leicht verfügbarer sowie ausscheidbarer Form vorliegen.


      Daher ist bei der Verwendung von rein natürlichen Calciumquellen ein genaues Einhalten des Ca:P Verhältnisses nicht so relevant wie bei den anorganischen und industriell hergestellten Verbindungen.

      Auch dass sie bei Überversorgung ohne großen Aufwand wieder ausgeschieden werden können, istein großer Vorteil gegenüber anorganischen und gerade auch industriell hergestellten organischen Verbindungen wie Calciumcitrat.

      Letztere verfügen zwar ebenso über eine hohe Bioverfügbarkeit bergen aber, da es sich um Stoffe handelt, die in dieser Form und Zusammensetzung so nicht in der Natur vorkommen die Gefahr, dass der Körper sie nicht als Mineralstoffverbindung erkennt und sie so auch dann aufnimmt, wenn sie gar nicht benötigt werden, danur das organische Molekül an die sie gekoppelt wurden erkannt wird und nicht dass dieses mit Calcium verbunden ist.

      So „denkt“ die Zelle sie nimmt nur das zur Energiegewinnung nötige Citrat (Zitronensäure) auf und dann hängt quasi noch als blinder PassagierCalcium daran.

      Das führt dazu, dass auch Zellen die kein Calcium benötigen es aufnehmen, da sie Energieträger brauchen. Einmal in die Zelle gelangt, muss dieser Überschusswieder aus der Zelle herausbefördert werden, da intrazelluläre Verkalkungen problematisch werden können.


      Dies belastet den gesamten Zellstoffwechseldes Körpers und kann hier zu Störungen dessen Funktion führen.

      Ursprünglich kommt Calciumcitrat aus der Fütterung von Milchkühen, wo es durch die hohe tägliche Milchleistung sehr schwierig geworden ist genug Calcium in die Kuh hinzufüttern, da die Milch der Kuh täglich große Mengen Calcium entzieht.

      Möchte man aber einfach eine gute bedarfsgerechte Calciumaufnahme erreichen so sindrein natürliche Quellen die als solche auch von Körper erkannt werden wie eben Algenkalk und Eierschalen sowie rohe Knochen vorzuziehen.



      Sorry für den Roman ;) ,aber ich hoffe das war jetzt halbwegs verständlich erklärt.

      LG

      Katrin