Die Flöhe

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    • Flöhe

      Flöhe (Siphonaptera) bleiben normalerweise ihrem Wirt treu (Hundefloh, Katzenfloh ... und weitere 70 Floharten in Deutschland), fehlt das gewohnte Wirtstier wird meist als Ersatz der Mensch auserkoren. Eine Mitbehandlung der Umgebung ist unumgänglich. Denn ca. 90% der Flohpopulation befindet sich dort und nicht auf dem Tier.

      Aussehen:1,6 -3,2 mm groß dunkelrotbraun, flügellos, stark ausgebildete Hinterbeine ermöglichen Sprünge bis zu 30 cm hoch und 50 cm weit
      Entwicklung:
      • Stadien (Ei, Larve, Puppe,Floh)
      • Eiablage auf dem Wirtstier ( weich, oval, hell,ca. 1/2mm groß)
      • Da diese Eier nicht am Wirt „kleben“ fallen immer einige Eier auf den Boden bzw. in das Nest und Lebensumfeld des Tieres
      • Nach nur 2-14 Tagen schlüpfen die Junglarven
      • Die Larven sind schlank, strohfarbend, blind und bewegen sich schlängelnd fort und halten sich aufgrund von Lichtempfindlichkeit gerne in Ritzen und Teppichen auf
      Entwicklung:
      • 2 Wochen – mehrere Monate, ernähren sich von organischen Abfällen ( z.B. Schuppen), haben noch beißende Mundwerkzeuge, nach Abschluss ihres Wachs-tums setzt die Verpuppung ein
      • Das Puppenstadium dauert 5-10 Tage, nach Abschluss kann der voll entwickelte Floh seinen Kokon sprengen und der Zyklus beginnt von vorne
      • Ohne ein neues Wirtstier kann der Floh bis zu mehrerer Monate im Kokon ver-bleiben und überleben
      Schaden:
      • Der erwachsene Floh bleibt meist ein Leben lang auf seinem Wirt, sie saugen Blut, kopulieren und legen Eier ab, Flöhe können bis zu einem Jahr ohne Blut aus-kommen
      • Typische Reaktion eines Flohstiches sind kleine rote, harte, leicht erhöhte Papeln, durch Kratzen kann es zu Sekundärinfektionen kommen
      • Einige Bandwürmer benutzen den Floh als Zwischenwirt, daher ist bei / nach einem Flohbefall eine Wurmkur zu empfehlen
      Expertentipp:
      Häufiges Kratzen kann ein Anzeichen für einen Befall sein. Am besten zu erkennen ist er durch gründliches kämmen des Fells. Legen sie hierbei einfach ein weißes Stück Papier unter Ihr Tier: dunkle, sandähnliche Pünktchen (Flohkot) deuten auf einen Befall hin. Zusätzlich können Sie das Papier auch noch anfeuchten. Verfärben sich die Pünktchen rötlich auf dem Papier, ist von einem Flohbefall auszugehen.