Die Zecken

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    • Zecken

      Zecken gehören zu den Milben, sie ernähren sich ausschließlich vom Blut ihres Wirts. Es gibt etwa 850 Zeckenarten. Zecken leben im Unterholz in Laub- oder Mischwäldern. Vorwiegend sind sie von März bis Oktober aktiv. Hauptsaison ist im Mai / Juni und August / September. In unseren Breiten sind vor allem zwei Zeckenarten verbreitet, die für Hundehalter derzeit eine Rolle spielen: der Holzbock(Ixodes ricinus) und die Auwaldzecke(Dermacentor reticulatus).

      Aussehen:stecknadelkopfgroß, im vollgesogenen Zustand um ein vielfaches größer

      Entwicklung:
      • Stadien (Ei, Larve/Nymphe, ausgewachsene Zecke)
      • Eiablage im Boden, zum Frühjahr Schlupf von mikr. kleinen, farblosen Larven
      • Wirte sind Kleinnager wie Maus, Eichhörnchen oder Igel
      • Daraufhin häuten sie sich und die Nymphe schlüpft
      • Als Nymphe klettert sie an Gräsern und Sträuchern hoch und sucht sich z.B. als Wirt den Hund
      • Nach der ersten Blutmahlzeit häutet sich die Nymphe und wird zur geschlechtsreifen Zecke
      • Nach der Blutmahlzeit fällt die Zecke ab
      • Sie kann bis zu 2000 Eier ablegen
      • Der Zyklus beginnt von vorne
      Schaden:
      • Der Holzbock ist Überträger der Lyme-Borreliose, die sich durch verschiedenste Symptome wie Lahmheiten, Apathie, Nervenlähmungen, Nierenerkrankungen oder Augenentzündungen u.v.m. äußern kann, des weiteren ist er Überträger der FSME (Frühsommer – Meningoenzephalitis)
      • Die Auwaldzecke ist Überträger der Babesiose, auch Hundemalaria genannt
    • Die Zecke







      Die Zecke ist ein weltweit verbreiteter Parasit, der bei unseren Haustieren nicht gerade auf Freude trifft. Die Zecke ernährt sich vom Blut zahlreicher Wirbeltiere. Der Blutverlust ist für den Wirt nicht problematisch. Die Zecke ist eher als Überträger von Krankheitserregern bekannt und daher auch gefürchtet. Zecken zählen biologisch zur Klasse der Spinnentiere, was auch gut an ihren acht Beinen zu erkennen ist. Durch ihren Körperbau hat sich die Zecke optimal an ihre Umwelt angepasst, doch als Parasit braucht sie andere Lebewesen von deren Blut sie lebt. Eine Zecke kann bis zu 15 Tagen an ihrem Wirt hängen, dafür sucht sie sich eine geeignete Stelle, an der sie festen Halt hat. Zecken benötigen für jeden Wachstumsschub eine gewisse Menge Blut, genauso wie die Weibchen für die Vermehrung.





      Wie lange leben Zecken?



      Mit einer einzigen Blutmahlzeit kann eine Zecke sehr lange überleben. In Freier Natur leben Zecken im Durchschnitt zwischen 3 und 5 Jahren. Männliche Zecken sterben nach der Begattung und weibliche normalerweise nach der Eiablage. Unter Testbedingungen im Labor konnten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn Jahre lang ohne weitere Nahrung auskommen. Die Parasiten können also sehr lange ohne Wirt leben.





      Entwicklung der Zecke



      Zecken durchlaufen drei Entwicklungsstadien vom Ei bis zur ausgewachsenen Zecke. Sie benötigen für jeden Entwicklungsschritt eine Blutmahlzeit.



      Vom Ei zur Larve:
      Die Zeckenlarven sind weiß und max. 0,5mm groß. Sie haben nur 3 Beinpaare. Nach der ersten Blutmahlzeitlassen sich die Larven auf den Boden fallen und verbringen mehrere Wochen damit, sich zu häuten.



      Von der Larve zur Nymphe:

      Die Nymphen sind etwa 1-2mm groß immer noch weiß, können aber auch etwas durchsichtig wirken. Die Nymphen haben 4 Beinpaare. Die fertige Nymphe klettert, wenn die Temperaturen ausreichend sind, auf einen Grashalm oder einen kleinen Busch und wartet auf ihren neuen Wirt. Hier werden kleine Säugetiere oder evtl. Vögel bevorzugt.



      Von der Nymphe zur Erwachsenen Zecke:

      Nachdem die Nymphe mit ihrer Mahlzeit fertig ist, lässt sie sich auf den Boden fallen und verbringt wieder mehrere Wochen mit Häuten und der Entwicklung zur erwachsenen Zecke. Die Erwachsene Zecke hat dann eine kräftige rotbraune Farbe. Die weibliche Zecke benötigt nach dem Durchlaufen aller Zeckenstadien noch eine weitere Blutmahlzeit für die Eiablage.







      Warum sind Zecken gefährlich?




      Erstmal ist wichtig zu wissen, dass es kein Zeckengift ist, was den Wirt krank macht, sondern die Gefahr geht von den Krankheitserregern aus. Die Krankheitserreger sitzen bei der Zecke in den Speicheldrüsen oder im Darm. Diese werden dann über den Steckapparatin den Körper des Wirtes abgegeben.

      Die richtige Vorsorge ist daher sehr wichtig.






      Was kann ich gegen Zecken anwenden?



      ZeckEx SpotOn:

      Zusammensetzung: Schwarzkümmelöl, Jojobaöl, Lavendelöl, Manukaöl

      über drei Wochen täglich je 1 Tropfen auf den Finger geben und in beide Ohrzapfen einmassieren oder je einen Tropfen auf den Finger geben und zwischen den Schulterblättern und am Rutenansatz (direkt auf die Haut) einmassieren.

      Ist die Grundstabilisierung erreicht, genügt eine Anwendung je nach Körpergewicht von 1 - 2 mal wöchentlich. Bei starker regionaler Zeckenbelastung kann die Anwendung individuell auf 4 - 5 mal angepasst werden.

      ZeckEx SpotOn ist bei Regen und dem Baden in Gewässern grundsätzlich wasserfest. Nach dem Shampoonieren sollte es jedoch erneut aufgetragen werden.



      ZeckEx Spray:

      Zusammensetzung: Mit Wirkstoff aus den Blättern des Zitroneneucalyptus

      ZeckEx bitte vor Gebrauch schütteln. ZeckEx 1 - 2x täglich gegen den Fellstrich aufsprühen, Fell gleichmäßig durchfeuchten, dann einmassieren. Gesicht und Augenbereich nicht direkt einsprühen, sondern mit den noch feuchten Händen entsprechend behandeln. Lagerung nicht unter 18°C.

      Direkten Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden!

      ZeckEx Spray ist dermatologisch getestet und kann daher auch für den Menschen eingesetzt werden.



      ZeckEx Herbal:

      Zusammensetzung: Bierhefe, Kokosraspeln, Petersilie, Schwarzkümmelsamen

      pro Tag kleine Hunde 1 - 2g, mittlere Hunde 2 - 4g, große Hunde 4 - 6g

      1 Messlöffel entspricht ca 1g

      Die Fütterungsmenge kann bei starkem Zeckendruck verdoppelt werden.

      Die Fütterung sollte über die gesamte Zeckensaison erfolgen.