Angepinnt Enwurmung und alternative Fütterungsmaßnahmen beim Hund

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    • Enwurmung und alternative Fütterungsmaßnahmen beim Hund

      Entwurmung und alternative Fütterungsmaßnahmen beim Hund


      Oft wird uns Tierhaltern von einschlägigen Fachkräften empfohlen, regelmäßig alle 3-4 Monate oder einmal im Jahr als Prophylaxe Wurmkuren durchzuführen, besonders auch dann wenn Kinder im Haushalt sind. Aber was passiert eigentlich mit bzw. in unserem Hund, wenn er regelmäßig chemischen Wurmkuren ausgesetzt ist? Gibt es für Hundehalter auch alternative Fütterungsmaßnahmen?


      Hunde, die sich frei bewegen dürfen, kommen früher oder später mit Würmern bzw. deren Eiern in Berührung. Beim Schnuppern und Lecken an Pflanzen und Exkrementen anderer Tiere können sie leicht Wurmeier durch Nase und Maul aufnehmen. Oft merkt der Hundebesitzer aber nichts, da das Immunsystem sich zu ungefähr 70-80% bei vielen Lebewesen (Mensch, Hund und andere Tiere) im Magen-Darm-Trakt befindet und sich oft erfolgreich gegen 'Störenfriede' wehren kann. Gesunde Tiere können mit Würmern in moderater Anzahl leben, vorausgesetzt daß das biologische Gleichgewicht der Darmflora intakt ist einhergehend mit einem aktiven Immunsystem. Welpen und alte Hunden können in manchen Fällen anfälliger auf Wurmbefall reagieren, da ihr Immunsystem noch nicht sehr weit entwickelt bzw. nicht mehr so aktiv ist. Dem kann man abhelfen, indem man sie gesund ernährt (z.B. durch Barfen) und ihre Darmflora unterstützt.

      Hunde, die mit selbst gekochtem Futter oder Trockenfutter oder Dosenfleisch gefüttert werden, können anfälliger zu Wurmbefall sein im Vergleich zu BARF-Hunden, die rohe Zutaten gefüttert bekommen und dementsprechend eine andere (u.a. pH-Wert der Magensäure) oder sogar eine 'aktivere' Darmflora haben können. Es gibt alternative Fütterungsmaßnahmen, um die Darmflora bei Hunden zu verbessern und somit ihr Immunsystem zu stärken. Förderliche Bakterien für eine gesunde Darmflora sind z.B. die Milchsäurebakterien. Sie stimulieren das Immunsystem und haben einen positiven Einfluss auf die Verdauungssäfte, Enzyme und Darmschleimhaut, und können Krankheitserreger verdrängen. Milchsäurebakterien kommen im Blättermagen, Pansen und Euter vor. Diese Fleischsorten frisch zu füttern, ist nicht immer möglich, und durch Gefrierung des Fleisches wird ein Teil dieser wertvollen Bakterien und Enzyme zerstört. Diesen Mangel kann man mit fermentierten Kräutern und probiotischen Bakterien, die in einigen unserer Produkte (DarmAktiv, DarmAktiv plus, Fit-BARF Darmflora, Fit-BARF Darmflora plus) enthalten sind, ausgleichen.

      Der Mangel an Kräuterinhaltstoffen, wie Saponine, Bitterstoffe und Gerbstoffe kann bei unseren Haustieren zu einer Anfälligkeit für überhöhten Wurmbesatz führen. Im Gegensatz zu ihren in der Wildnis lebenden Artgenossen haben viele Hunde oftmals nicht die Möglichkeit die genannten Stoffe durch Pflanzen und Kräuter aufzunehmen. Doch gerade diese Stoffe tragen bei ihren wild lebenden Verwandten dazu bei, einen übermäßigen krankhaften Wurmbesatz durch die gesunde Ernährung zu vermeiden. Um seltener einen Grund für chemische Wurmkuren zu haben, sollte daher neben einer ausgewogenen Ernährung der Darm des Tieres mit der gelegentlichen Zugabe der Futterergänzungen Wurm-o-Vet forte oder Wurm-o-Vet Total, die den Mangel an Kräuterinhaltstoffen, wie Saponine, Bitterstoffe und Gerbstoffe, wieder ausgleichen können, unterstützt werden.

      Als Alternative zu regelmäßigen, prophylaktischen Wurmkuren empfiehlt es sich, zunächst einmal durch Kotanalysen feststellen zu lassen, ob der Hund unter Wurmbefall leidet. Für Kotanalysen sammelt man an 3 aufeinanderfolgenden Tagen Kotproben, da Würmer und Wurmeier nicht bei jedem Lösen ausgeschieden werden. Bei krankhaftem Wurmbefall sollte der Hund auf jeden Fall entwurmt werden. 24 Stunden nach der abgeschlossenen Entwurmung kann sich der Hund jedoch wieder erneut anstecken.

      Die Präparate für Wurmkuren können unter Umständen aufgrund ihrer Wirkstoffe durchaus belastend für den Organismus der Hunde sein. Mögliche Reaktionen können bei empfindlichen Hunden, die chemische Entwurmungskuren nicht so gut vertragen, Erbrechen, Durchfall oder Mattigkeit sein. Gesundheitliche Spätfolgen einer regelmäßigen, chemischen Entwurmung wurden bisher nicht untersucht. Mit jeder chemischen Wurmkur kann die Darmflora des Hundes z. T. erheblich gestört bzw. in Mitleidenschaft gezogen werden. Um dem Aufbau der Darmflora unterstützend zu helfen nach einer chemischen Entwurmung, empfehlen wir unsere Produkte mit fermentierten Kräutern und probiotischen Bakterien (DarmAktiv, DarmAktiv plus, Fit-BARF Darmflora, Fit-BARF Darmflora plus).