Jedes 10. Pferd leidet jährlich unter einem Reheschub

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    • Jedes 10. Pferd leidet jährlich unter einem Reheschub

      Pferde sind Lauf- und Fluchttiere. Ihr Bewegungsapparat ist auf Höchstleistung getrimmt, gleichzeitig ein Diffiziles Konstrukt, das ausgesprochen störungsanfällig ist. Hufrehe zählt zu den Erkrankungen, die von Pferdebesitzern am meisten gefürchtet wird. Diese Erkrankung tritt nicht nur akut mit teilweise massiven Schüben auf, sondern bedingt häufig auch irreparable Spätfolgen.
      Was britische Wissenschaftler allerdings in einer groß angelegten Studie über fast zweieinhalb Jahre mit über 1000 Pferden herausfanden und das Fachmagazin Reiter Revue in seiner jüngsten Ausgabe berichtet, lässt die Pferdeszene aufhorchen. Die Forscher des Royal Veterinary College und des Rossdales Equine Hospital konnten belegen, dass etwa jedes 10. Pferd mindestens einmal pro Jahr einen Reheschub erleidet. Das besorgniserregende an dieser großen Zahl ist dabei in erster Linie, dass der Verlauf dieser schmerzhaften Entzündung der Huflederhaut bei vielen Pferden latent verläuft. Die Schübe treten dabei oftmals nicht mit den charakteristischen Merkmalen wie der weit verbreiteten Schonhaltung auf, bei der die Pferde ihre Hinterbeine weit unter den Körperschwerpunkt schieben, um die Vorderbeine möglichst weitgehend vom Gewicht zu entlasten. Auch die typischen Ringe an den Hufen, die sich nach einem schweren Reheschub einstellen, waren nur bei gerade 25% der betroffenen Pferde zu erkennen.
      Zwar zeigten fast dreiviertel der erkrankten Tiere diffuse Lahmheitssymptome im Schritt bzw. einen klammen Gang, der am deutlichsten in Wendungen auffiel, doch aufgrund der vielfach fehlenden typischen Rehesymptome wurde nur bei ungefähr der Hälfte der erkrankten Pferde eine entsprechende Diagnose von Seiten der Tierärzte gestellt. Umso mehr ist an dieser Stelle die Aufmerksamkeit der Pferdehalter gefragt, denn eine möglichst kurzfristige intensive Behandlung der betroffenen Pferde erhöht die Chancen für eine vollständige Heilung erheblich.

      Fütterung und Hufrehe stehen im Zusammenhang
      Doch wie kommt es eigentlich zu dieser weiten Verbreitung der Hufrehe? Pferde sind domestizierte Steppenbewohner. Ihr Verdauungssystem ist auf eine Nahrungsgrundlage abgestimmt, die aus überwiegend energiearmen Gräsern besteht. Der verhältnismäßig kleine Magen und lange Darmtrakt sind auf stetige kleine Futtermengen ausgelegt, die möglichst effizient verstoffwechselt werden sollen.
      Die Realität der Pferde sieht deutlich anders aus. Hochwertiges energiereiches Futter, gut gedüngte Weiden, die leider kaum wilde Kräuter beherbergen, viele zu große Mahlzeiten und Bewegungsmangel führen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen. Das völlig überlastete Verdauungssystem kann seinen Aufgaben nicht im erforderlichen Umfang nachkommen. Es entstehen Toxine, die letztlich zu einer Entzündung der Huflederhaut und damit zu Hufrehe führen können. Abhängig vom Umfang der toxischen Belastung des Verdauungssystems können diese Symptome mehr oder weniger stark auffallen.

      Die Konsequenz – weniger ist mehr …
      Nahezu jeder Pferdehalter weiß wahrscheinlich, wie ein akuter Reheschub aussieht und was zu tun ist. Die eigentliche und weithin unterschätzte Gefahr geht aber gerade von den kleineren Reheschüben aus. In der vorliegenden Studie aus England wurde die Erkrankung von den Tierärzten nur in etwa 50% der Fälle korrekt diagnostiziert. Es gilt daher die Sensibilität für diese tückische Erkrankung bei den Tierärzten, aber auch den Tierhaltern zu fördern. „Fühlige“ oder „klamm gehende“ Pferde, können genau diese Problematik aufweisen.
      Die unverzügliche Konsequenz muss nämlich eine radikale Futterumstellung bzw. Futterreduktion sein. Geschieht dies nicht, weil etwa die Ursache der Lahmheitsproblematik nicht richtig erkannt wurde, droht eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes.
      Parallel zur Modifizierung der Fütterung empfiehlt es sich, den Organismus und hier insbesondere den Verdauungstrakt des Pferdes zu unterstützen, denn die Selbstheilungskräfte der Natur vermögen Erstaunliches zu leisten.
      cdVet hat mit seinem mehrstufigen Darmsanierungsprogramm ein bahnbrechendes Konzept entwickelt, dass den Darm als Zentrum des Immunsystems und des Wohlbefindens in einzigartiger Weise unterstützen kann. EquiGreen DarmRein enthält rein natürliche Inhaltsstoffe wie u.a. Obstessig, Oregano, Thymian etc., die den Darm dabei unterstützen, ungewollte Schlacke- und Abfallprodukte auszuschwemmen und den Säure-Base-Haushalt wieder ins richtige Gleichgewicht zu bringen, ohne die körpereigenen Entgiftungsorgane weiter zu belasten.
      Um den Pferdekörper in der Folge vollständig von überflüssigen Stoffwechselabbauprodukten zu befreien, ist es erforderlich, die übrigen Entgiftungsorgane des Körpers in das Gesamtkonzept mit einzubeziehen. Die in EquiGreen ReheX enthaltenen Stoffe wie Mariendistel, Ginkgo, Brennnessel etc. können nachhaltig zur positiven Konditionierung u.a. von Leber und Niere beitragen.
      Ergänzend zur Fütterung vonEquiGreen DarmRein und EquiGreen ReheX ist die Gabe von EquiGreen ToxiVet sorb dringend zu empfehlen. Das enthaltene Bentonit kann aufgrund seiner hohen Resorptionsfähigkeit die freigesetzten Giftstoffe wie etwa Pilztoxine oder Schwermetalle binden und in der Folge über den Verdauungstrakt ausscheiden.
      Abgerundet wird die cdVet Darmsanierung mit dem Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, mit der bereits während der Phase der Entschlackung begonnen werden kann. Die fermentierten Wild- und Gewürzkräuter des EquiGreen DarmAktiv versorgen die Darmflora und unterstützen die optimale Funktion und Resorption der Vitamine und Nährstoffe.

      Fazit:
      Die gefürchtete Hufrehe tritt bei Pferden in unterschiedlicher Intensität deutlich häufiger auf, als dies bislang weithin angenommen wurde. Der Schlüssel, um dieser besorgniserregenden Entwicklung Herr zu werden, liegt in erster Linie in einer bedarfsgerechten Fütterung. Idealerweise wird der empfindliche Verdauungsorganismus der Pferde mit ausgeklügelten Entgiftungskonzepten unterstützt, die die Vitalität und damit die Lebensqualität der Tiere nachhaltig fördern können.Jedes 10. Pferd leidet jährlich unter einem