Papagei als Haustier

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Papagei als Haustier

      Viele Papageienarten zählen in ihren Heimatländern inzwischen zu den bedrohten Tierarten, da die Bestände nicht zuletzt durch die vielen Wildfänge stark dezimiert wurden. Es versteht sich daher von selbst, dass bei der Anschaffung von Jungtieren ausschließlich der Erwerb von Nachzuchten in Frage kommt. Der lateinische Name ist Psittaciformes. Papageien können eine Größe von bis zu einem Meter und ein Gewicht von ca. 800-1200g erreichen. Im Alter können sie uns Menschen teilweise sogar übertreffen, denn sie können ein Alter von bis zu 80 Jahren
      erreichen. Die ursprüngliche Heimat der Papageien sind die Tropen- und Subtropengebiete in Südamerika, Australien, Afrika, Neuseeland und die tropischen Regenwälder, besonders im Amazonasgebiet. Es gibt über 350 verschiedene Arten und zahlreiche Unterarten. Die bekanntesten davon sind unter anderem die Graupapageien, die Aras, einige Amazonen, Kakadus und viele mehr. Typisch für alle Papageienarten ist die extrem aufrechte Körperhaltung und der gebogene und sehr kräftige Schnabel. In der Farbe des Gefieders und in der Körpergröße können sie sich jedoch sehr unterscheiden. Besonders beliebt ist der hellrote Ara mit seinen bunten Federn oder der Graupapagei mit seinem grauen Federkleid. Zu den Größten unter ihnen zählt der Blauara. Er hat ein tiefblaues Gefieder und kann bis zu einem Meter lang werden. Charakteristisch für ihr Leben in den Baumwipfeln ist ihr Kletterfuß, mit dem sie sich wunderbar an Ästen und anderem festhalten können. In freier Wildbahn hört man oft ihr lautes Krächzen und Trillern schon von weiter Ferne.

      Doch auch Vögel sind nicht davor geschützt, dass es sich Parasiten bei ihnen bequem machen. Möglichkeiten zur Abwehr von Milben etc. entnehmen Sie bitte dem Infotext „Plagegeister natürlich abwehren“.

      Der gebogene Schnabel der Papageien ist eine Besonderheit. Sie können ihn als Werkzeug für alle möglichen Aufgaben einsetzen. Zum Klettern, beißen, schneiden und zur Verteidigung wird er benutzt. Eine andere Besonderheit ist die Art und Weise des Fressens. Oft führen sie die Nahrung mit dem Fuß zum Schnabel. Diese Angewohnheit findet man äußerst selten unter Vögeln. Papageien zählen mit den Raben und den Spechten zu den intelligentesten Vögeln. Sie sind bekannt dafür, dass sie in Gefangenschaft sprechen lernen können. Neue Untersuchungen ergaben, dass sie nicht einfach nur Wörter nachsprechen, sondern auch Gegenstände mit ihnen in Verbindung bringen können.

      Immer eine gute Wahl - Für die tägliche fütterungsbedingte Unterstützung und Optimierung der Grundversorgung, des Immunsystems sowie bei Auffälligkeiten des Gefieders empfiehlt sich cdVet MicroMineral Ziervögel & Exoten . cdVet MicroMineral Ziervögel & Exoten liefert Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Calcium und Magnesium, ist frei von synthetischen Zusätzen und kann die gesamte Spuren- und Mikronährstoffversorgung Ihres Vogels optimieren. cdVet Micro- Mineral kann auf Dauer gegeben werden.

      Paarung & Nachwuchs
      Bevor Papageien Hochzeit feiern, balzen sie und bringen sich so in Paarungsstimmung. Kakadus stellen ihre Kopffedern auf, umtanzen einander und verbeugen sich gegenseitig. Bei einigen australischen Sittichen sind nur die Männchen bunt gefärbt. Damit zeigen sie den Weibchen: Seht her, wie schön wir sind. Auch bestimmte Laute und Rufe können bei verschiedenen Papageienarten einer gegenseitigen Annäherung der Partner dienen.
      Papageien führen ein vorbildliches Familienleben. Haben sich Männchen und Weibchen erst einmal gefunden, bleiben sie meist ein Leben lang zusammen. Sie sind monogam. Nur wenn ein Partner stirbt, sucht sich der Hinterbliebene einen neuen. Manchmal bleibt er aber auch den Rest seines Lebens allein. Es soll sogar schon vorgekommen sein, dass der übrig gebliebene Partner vor Kummer gestorben ist. Verpaarte Papageien kümmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs und machen auch sonst fast alles gemeinsam: Sie schnäbeln, putzen und kraulen sich, schlafen eng aneinandergeschmiegt und fliegen dicht nebeneinander, wenn sie nach Nahrung suchen. Auch in größeren Schwärmen halten die Paare gern engen Kontakt und sind deshalb leicht zu erkennen. Der in Neuseeland lebende Kea ist ein treuloser Geselle. Während der Brutzeit sucht sich das Männchen nicht nur ein Weibchen, wie es sich eigentlich für einen Papageien gehört, sondern lebt mit mehreren zusammen. So ein „Harem“ kann aus bis zu vier Weibchen bestehen!
      Die meisten Papageienarten brüten in Höhlen. Besonders beliebt sind natürliche Höhlen in Stämmen und Ästen von Bäumen. Gut vor Feinden geschützt können die Vögel dort ihren Nachwuchs großziehen. Sind die Höhlen zu klein, bauen die Papageien diese noch mit ihrem kräftigen
      Schnabel aus. Bei einem Mangel an Brutmöglichkeiten, beispielsweise wegen Abholzung von Bäumen, nehmen manche Arten auch künstliche Nisthöhlen an. Natürlich wissen auch Heimvögel, die Nachwuchs bekommen, einen Nistkasten zu schätzen. Einen besonderen Brutplatz hat sich der in Chile und Argentinien lebende Felsensittich „ausgesucht“. Da es in seiner südamerikanischen Heimat kaum Bäume zum Brüten gibt, gräbt sich dieser Papagei Nisthöhlen in lehmige Uferböschungen. Außergewöhnlich sind auch die Nistplätze der südamerikanischen Mönchssittiche. Als einzige Papageien bauen sie sich Gemeinschaftsnester. Dazu schließen sich mehrere Paare zusammen. Die Vögel sammeln trockene Zweige und Halme und verweben diese im Geäst eines Baumes zu einem großen „Mehrfamilienhaus“. Jedes Paar hat dort seine eigene „Wohnung“, um darin zu brüten und zu schlafen. Das Nest kann einen Durchmesser von mehreren Metern erreichen und über 200 Kilogramm schwer werden. Und es kommt immer wieder vor, dass so ein Riesennest abbricht!
      Die Eier der Papageien sind weiß. Sie müssen ja nicht durch besondere Färbung getarnt sein, da sie sicher in Höhlen liegen. Kleinere Arten legen meist mehr Eier als größere. So hat das Weibchen des Wellensittichs bis zu acht Eier, das Palmkakadu-Weibchen nur eins. Am Brutgeschäft sind beide Partner beteiligt. Es herrscht Arbeitsteilung:
      Das Weibchen brütet die Eier aus und das Männchen bringt Nahrung herbei. Je nach Papageienart schlüpfen die Küken nach zweieinhalb bis vier Wochen. Als sogenannte Nesthocker sind sie häufig zuerst noch ganz nackt und blind. Erst später wachsen die Federn und öffnen sich die Augen. Anfangs sorgt das Männchen allein für Futter. Sind die Küken schon älter, beteiligt sich auch das Weibchen an der Nahrungsbeschaffung. Bis die Jungvögel die Bruthöhle verlassen, dauert es – je nach Art – ein bis vier Monate. Oft werden sie auch dann noch einige Zeit weiter gefüttert. Sind die jungen Papageien noch ängstlich und trauen sich nicht so recht loszufliegen, machen die Eltern ihnen mit auffordernden Rufen Mut. Und schließlich geht es ab ins selbstständige Papageienleben!

      Ernährung
      Die Ernährung von Papageien hat eine besondere Bedeutung bei der Haltung. Obwohl zwar bisher bei vielen Arten nicht bekannt ist, was sie in der freien Natur fressen, kann man aufgrund immer neuer Erkenntnisse die Nahrung optimieren und so Mangelerscheinungen entgegenwirken. In der Regel kann man den Papageien das handelsübliche Körnerfutter geben. Die Erdnüsse in einigen Futtermischungen sollten dabei Lebensmittelqualität haben. Besser ist es natürlich, wenn man das Körnerfutter selbst zusammenstellt, denn viele Sonnenblumenkerne und Erdnüsse sind zu fetthaltig für Papageien.
      Um die Verdauung zu unterstützen, kann man den Tieren 1-2x wöchentlich das cdVet DarmAktiv anbieten. Als Grundfutter eignet sich auch Taubenfutter gut, denn es enthält so gut wie alle Sämereien, die für Papageien gesund sind. Taubenfutter ist relativ hart und sollte deshalb vor der Fütterung etwa einen Tag in Wasser eingeweicht werden. Neben dem Körnerfutter ist es wichtig, den Tieren täglich frisches Obst und Gemüse anzubieten. Damit nehmen sie Vitamine und Mineralien auf. Am besten eignen sich Äpfel, Birnen, Möhren, Gurken oder junger Mais.
      Außerdem mögen viele Papageien auch Grünfutter wie Kresse, Vogelmiere oder Löwenzahn. Neben Körnerfutter, Obst und Gemüse benötigen Papageien vor allem während der Brutzeit tierisches Eiweiß. Hierfür eignen sich Quark, Joghurt oder auch hartgekochte Eier. Täglich frisches Wasser ist unumgänglich und einmal wöchentlich kann man den Tieren auch Möhrensaft (enthält Vitamin A) reichen. Da sich Papageien in Menschenhand immer wesentlich weniger bewegen, als in freier Wildbahn, haben sie auch einen geringeren Futterbedarf.
      Deshalb sollte man vor allem Körnerfutter nur in angemessenen Mengen füttern (zwischen zwei und vier Esslöffel je nach Papageienart). Das Futter sollte immer kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte etwa bei 20 %, die Temperatur bei ca. 15 ° C
      liegen. Ernährungsfehler führen zu Krankheiten - es gibt auch Dinge, die ungesund, schädlich oder gar giftig für Papageien sind. Hierzu gehören Zucker, Kaffee, Salz, Alkohol, Nussschalen, Schokolade, Avokados sowie giftige Zimmerpflanzen. Auch Nahrung, die eigentlich für Menschen zubereitet ist, ist für Papageien nicht geeignet. Als Zusatz zur Trockennahrung, zur natürlichen Mineralisierung und Vitaminabdeckung gibt es das cdVet MicroMineral für Ziervögel und Exoten. Es ist besonders gut geeignet, um den Körper mit leicht verfügbaren
      Mikronährstoffen wie Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen etc. fütterungsbedingt zu unterstützen. Werden Papageien von ihrer gewohnten Umgebung und ihren Artgenossen getrennt, sind sie häufiger anfällig für Krankheiten. Das Immunsystem des Tieres ist durch den Umzug geschwächt und der Stoffwechsel durch eine mögliche Futterumstellung überlastet. Um daraus entstehende Krankheiten zu vermeiden, ist es sinnvoll, die Vögel frühzeitig auf natürliche Weise zu unterstützen. Durch eine artgerechte, ausgewogene Ernährung kann ernährungsbedingt ein Mangel ausgeglichen, eine Legenot verhindert und die Mauser unterstützt werden. Zur Unterstützung des Immunsystems und des Stoffwechsels kann das cdVet BirdVital dazu gefüttert werden. Zudem ist es immer wichtig auf eine gesunde Darmflora zu achten, damit aufgenommene Nährstoffe von Körper verarbeitet werden können. Gleichzeitig ist die Organfunktion speziell von den Entgiftungsorganen Leber und Niere von besonderer Wichtigkeit. Denn wenn Leber und Niere aufgrund von Fehlernährung nicht mehr ihre Aufgaben erfüllen können, werden diese, die Entgiftung, über andere Organe zweckmäßig übernommen. Hier bietet sich eine Darmreinigung an. cdVet Darm- Rein für Ziervögel & Exoten unterstützt die Darmflora fütterungsbedingt und bringt sie, z. B. nach Antibiotikagabe, wieder ins Gleichgewicht. Gleichzeitig werden die Nieren & Leber, deren Aufgabe die Entgiftung des Körpers ist, fütterungsbedingt unterstützt und können wieder Ihre eigentlichen Aufgaben übernehmen. Nach einer 30tägigen Fütterung sollte sich die Fütterung von cdVet DarmAktiv anschließen, um eine funktionierende Darmflora erhalten zu können. Ebenfalls bietet cdVet BirdVital eine optimierte Kondition der Entgiftungs- und Verdauungsorgane, welches die wichtigste Voraussetzung für alle Stoffwechselvorgänge ist.

      Haltung
      Papageien können sehr alt werden und die Haltung dieser exotischen Wildvögel ist außerordentlich anspruchsvoll. Sie verlangt größtmögliche Sachkunde, denn nur dann, wenn die Bedürfnisse der Vögel bestmöglich erfüllt sind, wird man Freude an ihnen haben können. Eine der Voraussetzungen zur artgerechten Pflege ist die zumindest paarweise Haltung der Papageien. In ihren natürlichen Lebensräumen leben sie - je nach Art - in kleineren bis sehr großen Schwärmen und nur während der Brutphase paarweise. Sie in Gefangenschaft einzeln zu halten, könnte ihr Verlangen nach Sozialkontakten deshalb niemals wirklich befriedigen. Hinzu kommt, dass einzeln gehaltene Papageien insbesondere nach Erreichen der Geschlechtsreife nicht selten zu „Schreiern“ oder „Rupfern“ werden, wenn das Interesse und / oder die Zeit des Pflegers nachlassen, sich ihnen täglich stundenlang zu widmen. Ebenfalls ein Grund des Federrupfens kann eine Reizüberflutung durch zum Beispiel Fernseher, andere Haustiere oder Langeweile darstellen. Wenn dies geändert wird und der Vogel sich wieder beruhigt und entspannt hat, bietet cdVet VeaVet Pflegemineralspray eine optimale Pflege der angegriffenen Hautstellen. Wenn sich das Tier nicht so gern besprühen lässt, es aber gern badet – kein Problem! Geben Sie einfach etwas cdVet Wund-& Pflegebad mit in das Badewasser der Vögel. Es ist eine hilfreiche Unterstützung zur Pflege geschädigter Haut. Die großen Papageienarten, wie z.B. Aras, benötigen geräumige Volieren oder Vogelzimmer und auch kleine Arten, wie Agaporniden, sollten nicht lebenslang in einem winzigen Vogelkäfig gehalten werden. Diese Volieren
      und Käfige wollen ausgestattet und die Ausstattung immer mal erneuert und verändert sein. Außerdem müssen sie mindestens einmal wöchentlich gründlich gereinigt werden. Darüber hinaus müssen den Tieren Beschäftigungsmöglichkeiten zum Nagen, Klettern und Spielen geboten werden. Ein weiterer Aspekt der Haltung von größeren Papageien ist der Standort der Volieren. Die meisten Papageien und vor allem auch die Kakadus können ohrenbetäubend kreischen. Außerdem verursachen sie viel Staub und „Unordnung“. Die Lautstärke von Papageien hat nicht selten zu Nachbarschaftsklagen geführt. Und eventuelle Allergien gegen Federn oder Federstaub sollten natürlich auch vor einer Anschaffung ausgeschlossen werden.

      Weiterhin muss man sich Gedanken darüber machen, wer die Tiere bei Urlaubsabwesenheit betreuen kann. Zumindest bei den größeren Papageienarten müsste dies in der gewohnten Umgebung geschehen, weil zum einen eine Voliere sicher nicht ohne Weiteres beim Betreuer untergebracht werden könnte, zum anderen die Vögel durch einen Umgebungswechsel auch stark gestresst werden, was wiederum zur Entwicklung von „Unarten“ führen könnte (s.o.). Aus all diesen Gründen sollte die Anschaffung wohlüberlegt und gut geplant sein. In der Regel
      richtet sie sich nach der Körpergröße des Tieres. Die Käfiggröße liegt dabei zwischen 1 x 0,5 x 0,5 m (L x B x H, für Tiere bis 25 cm) und 4 x 2 x 2 m (L x B x H, für Tiere über 60 cm). Bei der Käfigauswahl ist auch zu beachten, dass die Tiere ihre Flügel uneingeschränkt ausstrecken können, ohne sich dabei an den Gitterstäben zu verletzen. Auch die Abstände der Gitterstäbe sollten nicht zu groß sein, denn Papageien könnten möglicherweise ihren Kopf dort durchstecken und ihn nicht mehr herausbekommen.
      Zur pflegebedingten Unterstützung der Haut, empfiehlt sich das cdVet WundEx Spray oder cdVet WundEx Pflegepuder zur äußerlichen Anwendung. Es pflegt wundempfindliche Hautstellen und versorgt sie mit natürlichen Mineralien und essentiellen Fettsäuren. Wer seinen Papagei im Käfig hält, sollte bedenken, dass die Tiere täglich Freiflug benötigen. Da es Gefahrenquellen (z. B. giftige Pflanzen) geben kann, welche am besten jedoch aus dem Raum entfernt werden sollten, und auch die Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können, sollte der Freiflug nie ohne Aufsicht stattfinden. Zum Sitzen sind vor allem Naturäste aus Hartholz zu empfehlen (z. B. aus Nussbaum, Kirsche oder Buche), welche vorher gründlich gesäubert werden müssen. Zudem ist darauf zu achten, Fenster und Türen geschlossen zuhalten, denn Papageien können sonst schnell entfliegen. Am besten für das Tier eignen sich jedoch Außenvolieren. Für die Haltung in einer Außenvoliere empfehlen sich als Untergrund Sand, Hobelspäne (von unbehandeltem Holz), Rindenmulch oder auch Holzgranulat. Der Unterboden in der Außenvoliere kann dabei entweder Naturboden sein oder aber aus Sand oder Kies bestehen. Des Weiteren ist bei der Haltung darauf zu achten, dass die Tiere Bademöglichkeiten vorfinden oder aber mindestens einmal pro Woche mit Wasser besprüht werden. Da Papageien ein sehr ausgeprägtes Nagebedürfnis besitzen und sehr gern spielen, sollten sich im Käfig immer ausreichend Naturäste befinden, welche natürlich keine Giftstoffe enthalten dürfen. Auch Spielzeuge aus Acryl können verwendet werden, dieses hat auch den Vorteil, dass es sich einfach reinigen lässt. Wenn keine speziellen Bademöglichkeiten geboten werden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Trinkwasser mindestens 2-mal täglich gewechselt wird, da Papageien die Tränken sonst als Badewanne nutzen.


      Sollte die Funktion der oberen Atemwege oder die Atemwegskondition bei Atemwegsbeschwerden doch einmal eingeschränkt sein, kann das cdVet BronchialVital für Ziervögel & Exoten fütterungsbedingt unterstützen. Es enthält ätherische Öle aus Thymian, Fenchel und Anis, die den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien verbessern können. Zudem legen sich die Schleimstoffe, die im Spitzwegerich enthalten sind, schützend und beruhigend auf die empfindlichen Schleimhäute der Atemwege.

      Gesundheitscheck Papagei
      Papageien zeichnen sich aus durch ihr buntes Gefieder, ihre hervorragende Kletterkunst und ihre langen, gebogenen Schnabel. Sie zeigen eine Krankheit oftmals nicht nach außen, sondern verheimlichen sie, bis es ihnen wirklich schlecht geht. Das liegt daran, dass sie
      sonst in der Wildbahn schnell im Schwarm ihren Rang und den Anschluss verlieren. Daher ist zu beachten: Ein sichtbar kranker Vogel ist immer ein schwer kranker Vogel! Somit ist es umso wichtiger, einen regelmäßigen, am besten einmal im Monat, Gesundheitscheck durchzuführen. Dabei ist besonders auf folgende Merkmale zu achten:

      • Glänzende, klare Augen (nicht tränend)

      • Kein Ausfluss aus dem Schnabel /Nase (Schnupfen)

      • Glattes, volles Gefieder (nicht aufgeplustert oder lückenhaft)

      • Keine ausgetrocknete, schuppige Haut / Füße
      Bei anderen Auffälligkeiten wie Appetitlosigkeit, Apathie, Durchfall, abnehmender Spieltrieb, Aufplustern, Aggressivität oder ein leichter Gewichtsverlust ist sofort zu handeln. Denn wenn bereits Krankheitsmerkmale auftreten, ist es oftmals ernst. Eine Körpertemperatur von 41°C ist jedoch normal. Normalerweise müssen Krallen & Schnabel nicht geschnitten werden, wenn auf eine gute Ausstattung der Voliere geachtet wird. Es sollten unterschiedlich dicke,naturbelassene (am besten sehr raue) Äste vorhanden sein, damit sich die Papageien sowohl Schnabel, als auch Krallen selbst abnutzen können und auch immer wieder unterschiedlich mit ihren Füßen greifen müssen. Umzusätzlich den Schnabel abwetzen zu können, eignet sich Schmirgelpapier oder auch Wetzsteine.
    • Sehr sehr guter Beitrag !!!

      Ich möchte mir ja bald auch einen Vogel oder zwei zulegen, habe als erstes an 2 Wellensittiche gedacht, muss aber noch schauen was es am Ende wirklich wird, möchte mich ja noch etwas mit dem Thema beschäftigen.
      Habe mir zur Voliere zum Bsp schon sehr viel Infos gesucht, gibt ja verschiedene Hersteller, Modelle..Holz, Metall usw. :D

      Auf http://www.vogelvoliere-kaufen.de/hersteller/deuba habe ich den Hersteller Deuba gefunden und auch paar tolle Volieren :)
      Aber sonst kann ich zur Not noch einmal in ein Geschäft gehen und mich da mal schlau machen.