Der Madagaskar Taggecko

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    • Der Madagaskar Taggecko

      Steckbrief:

      Körperlänge: ca. 25 cm
      Lebenserwartung: bis zu 20 Jahre
      Verbreitung: Madagaskar
      Lebensraum: Wälder, Plantagen, Kulturlandschaften
      Lebensweise: tagaktiv, revierbildend, Baumbewohner
      Artbestand: gefährdet nach WA II, EG-VO Anhang B

      Systematik:

      Klasse: Reptilien
      Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)
      Familie: Gekkonidae (Geckoartige)
      Gattung: Phelsuma (Taggeckos)
      Art: Phelsuma madagascariensis (4 Unterarten)

      Lebensweise und Verhalten:

      In ihrer tropischen Heimat Madagaskar leben die Taggeckos im Regenwald, auf Plantagen und in menschlichen Siedlungen. Als Baumbewohner mit ausgezeichneten Haftlamellen bevorzugen sie vertikale Lebensräume wie Bäume, glattblättrige Pflanzen oder Mauern. Häufig können sie kopfüber an Stämmen oder an Bananengewächsen gefunden werden. Wie bereits der Name der Gattung verrät, sind Taggeckos tagaktiv und sonnenhungrig. Sobald sie ihre Vorzugstemperatur erreicht haben, ziehen sich die Geckos aus der Sonne zurück. Männchen verteidigen ihre Reviere gegen Rivalen. Sie ernähren sich überwiegend insektivor, d.h. von allerlei Kerbtieren. Zusätzlich naschen sie gerne an Blütennektar und Obstbrei.

      Haltung:

      Ausgewachsene Madagaskar Taggeckos hält man paarweise in Regenwaldterrarien mit einer Mindestgröße von 90 x 90 x 120 cm (BxTxH) oder in vergleichbar großen Becken. Zur Einrichtung gehören glattblättrige Pflanzen und Kletteräste; besser noch vertikal eingebrachte dicke Bambusrohre. Als Substrat kann halbfeuchter Waldboden dienen. Wichtig sind eine ausreichende Frischluftzufuhr und Bestrahlung mit UV-Licht. Die Temperaturen sollten tagsüber zwischen 25 und 30° C liegen und nachts auf 18 bis 23° C abfallen. An Sonnenplätzen dürfen Temperaturen um die 35° C erreicht werden. Die tägliche Beleuchtungsdauer sollte im Sommer bei 14 und im Winter bei zwölf Stunden liegen. Mit regelmäßigem Sprühen sollte tagsüber eine Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 70 Prozent erreicht werden. Nachts darf diese dann auf bis zu 90 Prozent ansteigen.