natürliche Hundefütterung

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    • natürliche Hundefütterung

      Bis neues Wissen sich durchsetzt dauert es bekanntermaßen seine Zeit und die Pioniere neuer Erkenntnisse sehen sich immer den ablehnenden Reaktionen derer gegenüber, die dieses Wissen aus unterschiedlichsten Gründen nicht annehmen.

      Man kann den Prozess, in dem neue Erkenntnisse in etabliertes Grundwissen integriert werden im Allgemeinen in vier Stufen unterteilen:

      Als erstes werden diese neuen Erkenntnisse ignoriert, während im zweiten Schritt es dann ins lächerliche gezogen wird.

      Was die öffentliche, sprich beim Verbraucher ankommende Diskussion angeht, befanden wir uns einen Großteil der anderthalb Jahrzehnte in denen die cdVet Naturprodukte GmbH reine naturbelassene Futter- und Pflegemittel ohne synthetische Vitamine und sonstige chemische Zusatzstoffe anbietet mit der Erkenntnis über die Schadwirkung dieser Stoffe auf diesen zwei Stufen.


      Die Möglichkeit einer Fütterung ohne synthetische Vitamine und sonstige industriell hergestellte Zusätze wurde lange Zeit von der veterinärmedizinischen Seite aus totgeschwiegen und wenn es doch einmal zur Sprache kam wurde es als Spinnerei alternativer Ökolatschenträger abgetan.


      Im rechtlichen Bereich sah die Sache schon seit geraumer Zeit anders aus, hier wurden gezielt Gesetze und Deklarationsvorschriften so geändert, dass es mittlerweile nicht mehr möglich ist , bei einem Futter das keine deklarierten Vitaminzusätze trägt, sicher zu sein, dass es wirklich frei von diesen ist. Für die fettlöslichen! Vitamine E und K gibt es nämlich keinen! Grenzwert und daher muss deren Zusatz laut Futtermittelrecht nicht deklariert werden.

      Hier befinden wir uns also schon auf Stufe drei, der Stufe die meist am längsten andauert und am härtesten ist, da hier die neuen meist unbequemen Erkenntnisse offen angegangen und bekämpft werden.

      Der in der Öffentlichkeit ausgetragene Teil dieses Wissensprozesses geht nun langsam aber sicher von Stufe zwei auf Stufe drei über, so dass immer häufiger in den verschiedensten Medien Statements von mehr oder weniger im Bereich der Tierernährung bewanderten Autoren liest, die hauptsächlich mit Argumenten aus Stufe zwei die Fütterung ohne synthetische (Vitamin-)Zusätze als unwissenschaftlich und nicht ohne Folgemängel für das Tier zu bewerkstelligen verurteilen.

      Natürlich kommt es jemandem, der sich nicht vorstellen kann ohne Rechenprogramm und Briefwaage einen Hund ein Leben lang gesund ernähren zu können, unwissenschaftlich vor, wenn man sich auf schwankende rein natürliche Inhaltsstoffe verlassen muss.

      Schaut man sich die wissenschaftlichen Grundlagen der hierfür verwendeten Tabellenwerte aber einmal genauer an, sowird einem bald klar, dass diese auf mehr als tönernen Füßen stehen.

      So gibt es für Hund, Katze und auch Pferd keine industrie-unabhängigen Richtwerte die für diese Tierarten gezielt bestimmt wurden.

      Auch ist es interessant sich die wissenschaftliche Zielsetzung der Tierernährung in ihrer Entwicklung einmal genauer anzusehen.

      Es ging dieser nämlich keinesfalls darum Haus- und Hobbytieren ein möglichst gesundes, leistungsfähiges und langes Leben zu ermöglichen, was ja die heutige Motivation ihrer Besitzer ist, sich mit der Ernährung ihrer Lieblinge zu beschäftigen.

      Das Ziel der wissenschaftlich Tierernährung war viel mehr mit möglichst billigen Rohstoffen, die möglichst keine Nahrungskonkurrenz zum Menschen aufweisen, Nutztiere so zu füttern, dass möglichst schnell und möglichst viel Nahrung für die hungernde Bevölkerung Mitteleuropas produziert werden.

      Darüber hinaus ging es nie um die (dauerhafte) Gesundheit der Tiere, denn kurze intensiv genutzte Leistungs- und damit Lebenszeiten wurden explizit gewünscht.

      Daher wurden eben zu diesem Zweck die Bedarfswerte an Vitaminen und Mineralstoffen und Spurenelementen für Schweine, Rinder und Hühner ermittelt, wenn man diese mit möglichst billigen Rohstoffen füttert. Synthetische Vitamine und anorganische Mineralstoffe fallen teilweise sogar als industrielle Abfallstoffe an, wodurch sie sich natürlich zu diesem Nutzen anbieten.

      Es wurde auch für diese Tierarten niemals bestimmt, was sie an diesen Stoffen aus natürlichen Quellen wirklich benötigen.

      Wegen der besseren Bioverfügbarkeit und Verstoffwechselung ist von einem deutlich geringeren Bedarf auszugehen als von ihren synthetischen Analoga.

      Für andere Tierarten wurden diese Bedarfswerte einfach kurzerhand anhand dieser Ergebnissen hochgerechnet.

      Da wundert es auch nicht wirklich, dass es so gut wie unmöglich ist, mit der Gabe von natürlichen Rohstoffen, die von diesen Tabellen und den auf ihnen aufgebauten Rechenprogrammegeforderten Werte zu erreichen.

      Andere Bedarfswerttabellen wurden von den großen Tierfuttermittelherstellenden Konzernen bzw. von ihren Instituten herausgegeben, daher kann man hier kaum von unabhängigen Ergebnissen sprechen.

      Interessant ist auch, dass Änderungen der Bedarfswerte, wenn sie denn durchgeführt werden eigentlich ausnahmslos Korrekturen nach unten sind, da sich bei den empfohlenen Mengen mit der Zeit dann doch deutliche Schadwirkungen herauskristallisierten.

      Kombiniert man diese Erkenntnisse mit den im Humanbereich bekannten Schadwirkungen von synthetischen Vitaminen, die dazu führten, dass mittlerweile nationale wie internationale Vereinigungen und Behörden (u.a. WHO, FDA und das Bundesministerium für Risikobewertung und Verbraucherschutz) vor der Einnahme von synthetischen Vitaminpräparaten warnen.

      Schon im Jahr 2009 halbierte zudem die EFSA (Europäischer Verbraucherschutz) kurzerhand die Höchstwerte für den Zusatz von Vitamin A im Nutztierfutter um schwangere und ältere Konsumenten vor möglicher Schadwirkung (respektive auf das Ungeborene und die Knochengesundheit) zu schützen, die durch die Anreicherung dieser synthetischen Vitaminsubstitution in den von diesen Tieren gewonnenen Lebensmitteln befürchtet wurden.

      All dies zeigt sehr deutlich, dass eine dauerhafte synthetische Vitaminsubstitution auch für die Gesundheit unserer Haustiere nicht zuträglich sein kann.

      Nun wird aber wiederum den Herstellern von Futter ohne diesen zweifelhaften Zutaten vorgeworfen, dass es unmöglich sei Fertigfutter herzustellen, dass noch genug an natürlichen Inhaltstoffen enthält, da dieses ja durch Erhitzung zerstört werde.

      Dieser Verlust durch Erhitzung ist zweifelfrei gegeben, aber es gibt neben den stark denaturierten Vollextrudaten und ultrahochhitzten Konserven auch noch schonendere Herstellungsverfahren.

      So ist es bei der Kaltpressung z.B. möglich nur die Zutaten die aus seuchenrechtlichen Gründen erhitzt werden müssen (solche aus tierischem Ursprung) vorzuerhitzen und diese erst nach Abkühlung mit den weiteren Zutaten bei Temperaturen unter 42 Grad einer Kaltpressung zu unterziehen.

      Dadurch bleiben die natürlichen Mikronährstoffe der nicht erhitzten Zutaten wie Kräutern, Obst, Gemüsen, Algen, kaltgepressten Pflanzenölen etc. im fertigen kaltgepressten Trockenfutter erhalten und müssen nicht mehr nachträglich synthetisch ersetzt werden.

      Natürlich gilt auch für unsere Haustiere, dass frisch immer das gesündeste ist, aber niemand wird bei sich selber nur weil es mal eine Dose Ravioli gibt, dazu gleich eine Vitaminpille einwerfen.

      Nein, da gibt es eben einen Salat dazu oder einen Apfel als Nachtisch und genauso können wir es guten Gewissens bei unseren Haustieren handhaben.

      Eine rein natürliche Mikronährstoffmischung wie das cdVet Micromineral und etwas frisches oder getrocknetes Gemüse und Kräuter (cdVet Fit Barf sensitive oder TCVM) können auch einer reinen Fleischdose ohne synthetische Vitaminzusätze zugegeben werden und diese so aufwerten.

      Genauso kann man mit den hochwertigen kaltgepressten Trockenfuttern der Fit Barf-Linie problemlos Teilbarfen (da es nicht vorverdaut ist und dadurch ähnlich wie Rohfleisch vom Verdauungstrakt verarbeitet wird) und so dieses mit nicht erhitztem Fleisch etc. kombinieren.


      Wer heutzutage sein Tier möglichst gesund und naturnah füttern möchte muss wahrlich nicht auf Futter zurückgreifen die mit synthetischen Vitaminen und anderen industriell hergestellten Futterzusätzen angereichert.